9. Februar: sehr französisch

Alles, wie’s soll: Astrid arbeitet – ein bisschen wie im normalen Leben (also Texte), ein bisschen Townhouse … und der Townhouse-Ort war gestern Abend mal wieder für eine nette kleine Überraschung gut. Weil es einen Spontan-Apéro im Hinterhof gab. Und wir mit ein paar Pizzas von um die Ecke noch in die Verlängerung gegangen sind. „Apéritif dînatoire“ heißt das dann übrigens: un repas léger et informel 🙂

Die deutschen Gäste, die seit Sonntag hier sind, haben uns die Gastgeberrolle sehr leicht gemacht: steuern selbst zum Apéro bei, was ihr Kühlschrank hergibt, sind nette Erzähler und lieben Trouville. Seit fünf Jahren kommen sie regelmäßig hierher. Vielleicht so ein ungeschriebenes Gesetz, dass Trouville seine Besucher zu Wiederholungstätern macht. Die beiden jedenfalls sind inzwischen selbst recht gut bekannt mit den örtlichen Restaurantgrößen und gern gesehene Käufer auf Kleinst-Trödelmärkten – wie dem zugunsten streunender Katzen (echt jetzt!) in Villerville …

Übrigens hab ich dazu noch ein Learning: Flohmärkte sind sehr französisch. Ich kenne schon drei verschiedene Vokabeln dafür und es gibt wohl noch eine Menge mehr ­– die Bezeichnungen scheinen sich darauf zu beziehen, woher die alten Schätze stammen; zum Beispiel vom Dachboden (vide-grenier) oder vom Antiquitätenhändler (brocantes professionnelles). Die beiden nächsten in Deauville stehen jedenfalls schon in meinem Kalender!

Merke: Apéritif und Flohmarkt sind

très français!

2 Gedanken zu „9. Februar: sehr französisch“

  1. Awww…Astrid, was ein schöner Text (wie übrigens all deine Texte)! Die Leute kommen mir bekannt vor. Ganz liebe Grüße aus der 2 : ) Bonne Nuit! xx

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